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Sozialprojekt - die Idee:

Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse suchen sich eine soziale Einrichtung aus, in der sie eine Woche lang mitarbeiten wollen. Der Lehrer stellt dazu Adressen bereit, die es den Schülern erleichtern sollen, ein Institut zu finden. Diese zur Verfügung gestellten Adressen sind solche, die sich in den Sozialprojekten der vergangenen Jahre bewährt haben. Die Schüler/innen können aber auch selbst initiativ werden. Was viele auch tun. Und organisieren sich die Woche selbst in dieser sozialen Einrichtung.
Nach etlichen Vorbereitungsstunden geht’s los. Was die Schüler an Eindrücken und Erfahrungen sammeln, müssen sie speziellen Anforderungen entsprechend notieren (Vorstellen des Instituts, Tagesprotokolle, Gesamtresümee, Aus der Praxis für die Praxis). In einer Aufarbeitungsphase wird die Woche reflektiert, die erreichten Ziele festgehalten und die entsprechenden Notizen für die Homepage aufbereitet. Eine Präsentationsmappe für den schulinternen Gebrauch wird parallel dazu erarbeitet (SchülerInnen der 7. Klassen schildern in den 6. Klassen ihre Eindrücke, stehen für Fragen zur Verfügung, die Mappe dient dazu als Anschauungsmaterial).

Fazit: Aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen (auch der Betreuungspersonen in diversen Instituten) kann eines gesagt werden: Das Projekt war wieder ein voller Erfolg!! Einige Schüler äußerten sogar den Wunsch nach einer zweiten Woche Sozialprojekt!

Robert Brunbauer, Rk-Lehrer der 7C
Johannes Wais, Rk-Lehrer der 7A + 7B

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Schüler der 7C, Einrichtungen + Kurzzitate
AUF Tarek (Humanitarian Relief for Syria, Jasoiergottstr. 6/2, 1010)
DOLLINGER Georg (AKH Notfall)
Meine Positiverfahrungen: Mitzubekommen wie die Abläufe funktionieren; Dinge fürs Leben gelernt; trotz enormer Leistungen der Ärzte waren sie immer/meistens gut gelaunt und immer nett zu uns – sie haben uns immer alles erklärt usw. Ich würde es sofort noch einmal machen!
DÜLGER Robin (Labor Kaserer, Salzer & Beer OG)
Meine Positiverfahrungen: Die Freundlichkeit aller, mit denen ich zu tun hatte
EIGENSCHINK Michael (Univ.klinik für physikal. Medizin, AKH)
Ich nehme sehr viel von dieser Woche mit. Einige Probleme relativieren sich außerdem recht schnell wenn man sieht, wie schlecht es anderen geht. Das Sozialprojekt ermöglichte mir eine unglaubliche Bereicherung an Wissen und einen kleinen Selbstfindungsprozess: Vor dem Projekt wusste ich nicht, was ich einmal werden will. Nun weiß ich es.
GRASSAUER Lukas (Pädiadrische Kardiologie, AKH)
Was ich nicht missen möchte: Die Intensivbeschäftigung mit Patienten
GRÜNSTEIDL Herbert (VS Marco Polo, Marco Polo Pl. 9, 1210)
HAHN Thomas (Humanitarian Relief for Syria, Jasoiergottstr. 6/2, 1010)
Was ich noch dazu sagen möchte: Es war sehr anspruchsvoll mit I.H.R. zu arbeiten, da man das Gefühl hat Menschen zu helfen
HERKNER Felix (AKH Notfall)
Was ich nicht missen möchte: Die Erfahrung, wie knapp wir vom Tod eigentlich nur entfernt sind. Man muss aufpassen und das Leben und die Gesundheit nicht zu locker nehmen – man kann an wirklich dummen und absurden Sachen sterben, und das sehr schnell und plötzlich. Es war eine sehr wertvolle Erfahrung, die Aspekte hat, die man von der Schule nicht mitbekommt
KAINZ Alexander (PfarrKG Gersthof)
Meine Positiverfahrungen: Die Erfahrung mit Kindern zu arbeiten und dass die Kinder keinerlei Misstrauen gegenüber Neuen haben
KLEYHONS Peter (Herz Jesu KH)
KNECHTL Benjamin (Geriatriezentrum Klosterneuburg, Martinstr. 28-30, 3400)
Meine Highlights: Umgang mit alten Menschen und schwer erkrankten Personen
KRABACHER Wendelin (Pfarrkindergarten Lindenhof, Gentzg 22-24, 1180 Wien)
Meine Schwierigkeiten: Eine Klotür zu reparieren, obwohl die Kinder immer wieder das Klo benützen…
KRAMER Benedikt (PfarrKG Gersthof)
Was ich von dieser Woche mitnehme: Mit genug Einfühlungsvermögen sind Kinder sehr nett und offen -> ich würde wieder hingehen, wenn die Möglichkeit bestünde
LUKNER Clemens (BBI (Bundesblindeninstitut), Wittelsbachstraße 5, A-1020)
Was ich von dieser Woche mitnehme: Respekt. Was ich nicht missen möchte: Die Arbeit mit den Kindern
NECPAL Philipp (KH Barmherzige Brüder)
NETOLITZKY Michael (Seniorenheim Schlosspark Fortuna, Khleselpl. 6, 1120)
Was ich von dieser Woche mitnehme: Respekt vor Pensionisten
RENELT Christian (BBI (Bundesblindeninstitut), Wittels-bachstraße 5, A-1020)
Was ich von dieser Woche mitnehme: richtiges Führen von Blinden Straßenverkehr (das richtige Benützen des Blindenstocks), Verständnis für Blinde, Hilfsbereitschaft (in jeder Situation). Es war für mich eine sehr profitable Woche, die ich gern jederzeit wiederholen würde
SKRNA Sebastian (entschuldigt)
SLEMP Michael (Geriatriezentrum Klosterneuburg, Martinstr. 28-30, 3400)
Meine Positiverfahrung: Den alten Menschen geholfen zu haben und über das Geriatriezentrum viele Informationen gesammelt zu haben
STRELI Paul (Geriatriezentrum Klosterneuburg, Martinstr. 28-30, 3400)
Meine Positiverfahrungen: freundliches Personal, lustige und nette Erfahrungen und Momente mit den alten und dementen Menschen, bessere Sensibilisierung gegenüber dementen Patienten
STROPP Julian (VS Speisingerstr. (hörbeeinträchtigte Kinder))
Was ich von dieser Woche mitnehme: Den Umstand, dass auch ein Tag als Volksschullehrer manchmal ziemlich anstrengend wenn auch oft sehr schön sein kann
TARBUK Matthias (Humanitarian Relief for Syria Jasoiergottstr. 6/2, 1010)
Was ich von dieser Woche mitnehme: Teamarbeit; Menschen zu helfen
THURNHER Florian (PrivatKG Via Nova, Sechsschimmelstr. 5, 1090)
Was ich nicht missen möchte: Dass ich mit (Klein)Kindern besser zurechtkomme als gedacht
VADAKKECHIRA Albin (Humanitarian Relief for Syria, Jasoiergottstr. 6/2, 1010)
Meine Positiverfahrungen: tolles, lockeres Arbeitsklima, Photoshop ist ziemlich gut aber nicht leicht zu bedienen; Organisation und Management in einer solchen Organisation sind nicht einfach