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4C hat gewählt

Eine Wahl ist eine Wahl ist eine Wahl.

Und da nach der Wahl auch wieder vor der Wahl ist, hat die 4C in GPB den Ernstfall geprobt, am aktuellen Parteienangebot der Nationalratswahl 2019 sich orientierend für den Tag, am dem die Jungbürgerinnen und –bürger selbst wahlberechtigt sein werden.                                                                                                                                                                                   Mit großem Einsatz wurde eine Österreich-Urne vorbereitet, in die alle –geheim natürlich- ihre improvisierten Stimmzettel einwarfen. Das zugegebenermaßen etwas schwierige Wahlverfahren für Nationalratswahlen wurde in der Klassenwahl vereinfacht abgebildet: 6 Mandate waren zu vergeben, 25 waren wahlberechtigt. Da 22 gültige Stimmen abgegeben wurden, wurde als Wahlzahl 3,67 ermittelt und zuerst Grundmandate im (einzigen) „Klassenwahlkreis“ vergeben. Da diese Wahl ein geschlossenes Experiment darstellt, soll hier nur so viel verraten werden: Eine der drei größeren im NR vertretenen Parteien ging schon im Grunddurchgang – da völlig stimmenlos geblieben – leer aus. Die anderen 3 errangen ein Grundmandat, während die für Neos abgegebenen Stimmen dafür nicht ausreichten.

Wahl 4C 2019

Max Mair und Robert Dembek
mit der österreich-Urne der 4C

Die verbleibenden Restmandate wurden in einer adaptierten Version des d’Hondtschen Verfahrens vergeben, wobei jede der drei Parteien mit Grundmandat noch eines hätte gewinnen können, wäre da nicht die 4%-Regel gewesen: diese garantierte den Neos den Einzug ins Klassenparlament. Folge: Nur 2 der größeren Parteien erhielten noch eines der Restmandate, die knapp stimmenschwächste von ihnen ging leer aus und musste sich mit dem bereits errungenen Grundmandat zufrieden geben. So muss Demokratie, die auch die Kleinen berücksichtigt! Mit der Regierungsbildung wäre im Übrigen ein anderer Spitzenkandidat als in der realen Politik beauftragt worden.

So konnten unsere JungbürgerInnen die Spannung einer Nationalratswahl nicht nur hautnah erleben, sondern auch ganz aktiv mitgestalten; die Diskussion politischer Standpunkte und zentraler Themen wird der nächste Baustein auf dem Weg zu demokratisch mündiger Wählerin und mündigem Wähler sein.