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Briefmarathon Amnesty International

7B erklärt sich solidarisch

 

Ausgewählte Fälle des Briefmarathons 2016

Eren Keskin, Türkei  

Die türkische Anwältin Eren Keskin wurde 2014 wegen „Herabwürdigung des türkischen Staates“ verurteilt, weil sie die Ermordung eines 12-jährigen Buben durch die Armee angeprangert hat. Seit damals ist sie wegen regierungskritischer Zeitungsartikel unzählige Male festgenommen und vor Gericht gezerrt worden.

Beim Briefmarathon 2016 forderten wir den türkischen Justizminister auf, Gesetze aufzuheben, die das Recht auf Meinungsfreiheit unterdrücken! Eren darf nicht eingesperrt werden, nur weil sie sich für Gerechtigkeit stark macht.

Mahmoud Abu Zeid (Shawkan), Ägypten

Am 14. August 2013 lösten Sicherheitskräfte in Kairo den Sitzstreik von Unterstützer*innen des abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi gewaltsam auf. Mehr als 1.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Mahmoud Abu Zeid, besser bekannt als Shawkan, dokumentierte als Fotojournalist die gewaltsamen Übergriffe der Sicherheitskräfte. Dafür wurde er festgenommen, gefoltert und eingesperrt.

Beim Briefmarathon 2016 forderten wir den ägyptischen Staatsanwalt auf, Shawkan umgehend und bedingungslos freizulassen und alle Anklagen gegen ihn fallenzulassen!

Edward Snowden, USA

Edward Snowden enthüllte im Juni 2013, wie Regierungen riesige Datenmengen unserer persönlichen Kommunikation - private E-Mails, Telefongespräche und sonstige Online-Aktivitäten - überwachen und sammeln. Er löste damit eine globale Debatte über Überwachung durch Regierungen aus. Dennoch muss er im Exil leben.

Beim Briefmarathon 2016 forderten wir von Präsident Obama, Edward Snowden zu begnadigen – einen Whistleblower, der einzig und allein im Interesse der Öffentlichkeit gehandelt hat.

In 3 Unterrichtsstunden im Dezember beschäftigten sich die SchülerInnen der 7B mit den Hintergründen des Briefmarathons, machten sich mit den Menschrechtsverletzungen rund um diese 3 Fälle vertraut und unterzeichneten zahlreiche Petitionen, in denen sie sich für die Freilassung bzw. Sicherheit dieser Menschenrechtsaktivisten einsetzten.

Learning by doing – wieder einmal ganz konkret!

Robert Brunbauer, Projektbetreuer