Winterportwoche 3ten 2012/13

 

Es ist schon einige Zeit her und dennoch erinnere ich mich als sei es gestern gewesen an jene wundersamen Ereignisse die sich in einem weit entfernten Ort im März des Jahres 2013 zugetragen haben.

Ein Tag der es auf so sonnige weise gut mit uns meinen wollte sollte unsere Ankunft nicht nur erträglich, sondern sogar angenehm erscheinen lassen.

Nach dem Bezug der Zimmer, überfallsartigen Besuchen der Nachbarn und dem eifrigen „sich aneignen“

der Schlafstätten mittels intensiver und arbeitsreicher Ausbreitung und Verteilung des Mitgebrachten in Kästen, Stellagen, unter Betten und natürlich am Boden fand man sich im großen Speisesaal ein. Hier wurde die geschaffene Gemütlichkeit vom Kursleiter unfairerweise als intolerabel dargestellt und mittels anschließender Zimmerkontrolle eine fremdartig erscheinende Ordnung (der Boden musste wieder zum Vorschein kommen) wieder hergestellt.

Nichtsdestoweniger wagte man sich nach der abendlichen Stärkung ins Dunkel der Nacht um die, durch die lange Fahrt „eingerosteten“ Glieder wieder mit dem nötigen Sauerstoff zu sättigen.

In den kommenden Tage konnte man das schifahrerische Können unter der Leitung der engagierten und hilfsbereiten Lehrer Beuchert-Graf, Hofbauer, Huber, Luckeneder, Römer, Haider, Lahrnsak und Wolfram, sowie den Assistenten Koller und Zifko verbessern.

Einige schwimmportbegeisterte Schirennläufer sollten schon am Mittwoch von Elmar Gipperich zu den Österreichischen Schulmeisterschaften abgeholt werden, weswegen es von besonderer Dringlichkeit war den Kursleiter mittels diffiziler und charmanter Art und Weise zu beschwatzen um ihn dazu zu bringen einen Tag früher ins Schwimmbad nach Zell am See zu fahren. Die gesagten Maßnahmen sollten nicht ohne Erfolg bleiben. Der Sonntag Abend wurde für alle Schwimmbegeisterten zu einem feucht - fröhlichen Ereignis.

Glücklicherweise sollte die Woche für die Schüler und Schülerinnen ohne schwerwiegende Unfälle oder Krankheiten verlaufen, sodass einer gemeinsamen Abschlussdisco nichts im Wege stand. Ein großer Spaß für alle und ein voller Erfolg für einige Damen und Herren, die sich dank intensivster Vorbereitungen der bewundernden Blicke der Freundinnen sicher sein durften.

Der Tag der Abreise sollte für einige gemischte Gefühle bringen teils wehmütig wegen der sich auflösenden Gemeinschaft hauptsächlich aber in freudiger Erwartung der vermissten Eltern und natürlich nur beiläufig wegen der kommenden Osterferien. ;o)

Noch heute denke ich gerne an die gute alte Zeit zurück und hoffe, dass auch kommende Generationen ähnliche Erfahrungen werden machen dürfen.