Jetzt anmelden!

So erreichen Sie uns

Home

barcelona2018_bericht

SERRANO, GAUDI Y PLAZA CATALUNYA

Kaum in Barcelona gelandet und das Hotel bezogen, unternahmen wir um 16 Uhr bereits unseren ersten Stadtspaziergang. Dieser startete in der Nähe der Rambles, der weltbekannten Einkaufsmeile, beim kulinarisch beeindruckenden Markt Boqueria. Er bietet jede Form iberischer Spezialitäten an, darunter natürlich den berühmten Serrano-Schinken. Diverse frische Säfte aus Obst, Kräutern und Gemüse verschafften Erfrischung und Abkühlung. Danach führte uns der Weg die Rambles hinunter bis zur Christoph Kolumbus-Statue in der Nähe des Meeres. Von der Plattform aus gab uns der imposante 360-Grad-Blick über die Stadt schon eine Vorschau auf diverse Sehenswürdigkeiten. Am Ende der Rambles erwarteten wir an der Plaça Catalunya unseren Guide. Über die Plaça Espanya ging es hinauf zum Montjuïc. Der sogenannte „Berg der Juden“, benannt nach dem dahinter liegenden jüdischen Friedhof, diente der katalanischen Stadt als Verteidigung sowohl gegen Piraten in Richtung Meer als auch gegen Angriffe aus dem Landesinneren. Im Anschluss wanderten wir im Sonnenuntergang den „Berg“ hinunter bis zur Font Màgica, einem riesigen Springbrunnen, der in der Nacht besonders beeindruckend beleuchtet wird. Neben mehreren hundert Menschen genossen auch wir dieses Spektakel zum Tagesausklang.

Damit wir es auch wirklich nicht vergessen, sahen wir unter der Führung eines spanischen Guides am zweiten Tag einige Sehenswürdigkeiten noch einmal. Wir gingen nochmals die Rambles entlang, dieses Mal erfuhren wir auch etwas über die Geschichte der Plaça Catalunya und diverser Gebäude in der Umgebung. Im Barri Gótic (Altstadt) besuchten wir zum Beispiel die Kirche „Santa Maria del Pi“. Der Abschluss dieser Tour war im Kunstmuseum Kataloniens, wo wir unter anderem auch einige Bilder El Grecos sahen. El Greco war eigentlich Grieche, wurde aber zu einem der wesentlichsten Vertreter des spanischen Manierismus.

Danach erwartete uns noch der zweite Berg Barcelonas, der Tibidabo, auf dem sich ein verhältnismäßig großer Freizeitpark samt Riesenrad, anderen Attraktionen und die Kirche „Sagrat Coraçó de Jesús“ befindet. Die meisten zogen ein Eis im Schatten den Vergnügungen des Parks vor.

Am dritten Tag fuhren wir gleich in der Früh zur Casa Batlló, einem der Bauwerke des berühmtesten Vertreters des spanischen Modernismus: Antoni Gaudí. Danach gingen wir zur Sagrada Família. Dieses wahrscheinlich berühmteste Bauwerk Gaudís war dann allerdings auf Grund seiner Dimension sehr beeindruckend, obwohl es noch nicht einmal fertiggestellt wurde: Man fühlt sich definitiv sehr klein im Inneren der Kirche. Der danach besichtigte Parc Güell, in dem sich weitere Bauwerke von Gaudí befinden, wirkte dann etwas bescheidener und wird gerade restauriert.

Das Ende des Tages gestaltete das WM-Match Brasilien gegen Schweiz.

Unser vierter und letzter voller Tag startete ebenfalls mit einem Spaziergang. Das Ziel war vorerst nicht die Plaça Catalunya, sondern wir verbrachten einen Unterrichtsvormittag mit einer spanischen Lehrkraft.

Dann teilte sich unsere Gruppe. Ein Teil konnte mit Prof. Streicher einen Blick hinter die Kulissen des Camp Nou werfen. Das Stadion des FC Barcelona ist mit über 90 000 Plätzen eines der größten Fussballstadien der Welt. Die Kabinen, Trainer- und Reservebänke, in denen Weltfussballer wie Piqué, Suarez und vor allem Messi aufwärmen, trainieren, gewinnen oder verlieren, zu sehen und direkt zu erleben war, zumindest für einen Fußballfan und -spieler wie mich, durchaus beeindruckend.

Die restliche Gruppe flanierte noch einmal durch die Stadt und ging mit Prof. Zeiner zur Barceloneta, wo sich der beliebteste Strand der Stadt befindet. Später kam auch die Streicher-Fußballer-Gruppe dazu, um anschließend bei einem gemeinsamen Abendessen köstliche Gerichte der spanischen Küche zu genießen.

Anschließend bot uns Prof. Streicher einen Abriss der Geschichte Spaniens im Schnelldurchlauf. Dies vor der Kulisse des ehemaligen, knapp 700 Jahre alten Königspalastes.

Am fünften Tag verabschiedeten wir uns von der spanischen Metropole und machten uns auf den Weg Richtung Heimat. Vielen Dank für diese Reise!