Aktuell

40 Jahre Chemie Olympiade

Vierzig Mal Österreichische Chemieolympiade an der Albertus Magnus Schule

 

Die Österreichische Chemieolympiade findet heuer zum 40. Mal statt. Genau so oft gab und gibt es diese effektive Veranstaltung zur Förderung begabter Schülerinnen und Schüler am Albertus Magnus Gymnasium. Eine Reihe von Lehrerinnen und Lehrern sowie unzählige Schülerinnen und Schüler aus unserer Schule aber auch aus anderen Schulen der näheren und weiteren Umgebung haben in diesen 39 Jahren an den Chemieolympiade-Kursen erfolgreich teilgenommen.

Was heißt „erfolgreich teilgenommen“? Es ist schon das Dabeisein ein Erfolg, muss man sich doch einmal (mehrmals) in der Woche freiwillig beim Lösen praktischer und theoretischer Aufgaben aus der Chemie „quälen“. Darüber hinaus haben aber viele der AMS- Olympioniken sehr schöne Preise bei Kurs-, Landes-, Bundeswettbewerben und sogar bei der internationalen Chemieolympiade in fernen Ländern errungen.

2. Platz für Philipp Ilming beim Landeswettbewerb der 36. ÖChO in Wien (Links LSI HR Günther Wagner, rechts der Bundeskoordinator der Chemieolympiade und auch der Lehrer von Philipp, Manfred Kerschbaumer)2. Platz für Philipp Ilming beim Landeswettbewerb der 36. ÖChO in Wien
Links LSI HR Günther Wagner, rechts der Bundeskoordinator der Chemieolympiade und auch der Lehrer von Philipp, Manfred Kerschbaumer

 

Neben den Einzelsiegen und hervorragenden Platzierungen hat unsere Schule sehr oft die Schulwertung in Wien gewonnen oder fast immer einen der ersten drei Plätze belegt.

Die Lehrerinnen und Lehrer, die in diesen 39 Jahren unsere Olympiadeteilnehmer betreut haben, waren (sind):

Anita Fritz, Elke Frommhund, Claudia Hurban, Manfred Kerschbaumer, Nicolette Langer, Ute Luckeneder, Isabella Stadler, Susanne Vrchoticky, Elisabeth Weigel, Konrad Wittmann. 

 

Siegerehrung Lehrer

Elke Frommhund und Nicolette Langer nehmen aus den Händen des Wiener Landeskoordinators Dr. Ralf Becker das Diplom für den 2. Platz in der Wiener Schulwertung der 36. ÖChO entgegen.

Im Hintergrund LSI HR Günther Wagner

 

 

Die IChO-Teilnehmer aus unseren Kursen waren (in Klammer die errungene Medaille):

Michael Landau (1977: Bronze, 1978: Bronze), Werner Staringer (1979: Bronze), Paul Krajnik (1982: Bronze), Michael Kriz (2004: Bronze, 2005: Silber).

Vielleicht noch ein paar Bemerkungen zur Chemieolympiade, die indirekt mit unserer Schule zu tun haben. Manfred Kerschbaumer ist seit der 2. ÖChO (1976) Mitglied des Lehrerteams, die den Bundeswettbewerb, also die höchste nationale Stufe, betreut. Seit 1990 ist er auch einer der Delegationsleiter des österreichischen Nationalteams, seit 2001 Bundeskoordinator der ÖChO und Leiter des Nationalteams. In den Jahren 1998 bis 2000 und 2006 bis 2008 war er der Chairman des Steering Committees der IChO, dem er nach wie vor als Mitglied angehört. Die AMS ist also so etwas wie ein „chemisches Zentrum“ in Österreich, was auch darin seinen Ausdruck findet, dass seit etwa 15 Jahren jedes Mal im Juli das IChO-Team von Österreich an unserer Schule den „letzten Schliff“ für den internationalen Wettkampf im selben Chemiesaal bekommt, indem jeder AMS-ler einmal sitzt.

 

Naionalteam

Das österreichische Nationalteam für die IChO 2009 in Cambridge (England)in unserem Volksschulhof;

Robert Pollice (3. von links) errang damals eine Goldmedaille

 

 

Zu guter Letzt sei noch darauf hingewiesen, dass die heutigen Formen des Laborunterrichts (NWL, Labor in der Unter- und Oberstufe, integrierte Schülerübungen) alle aus den Übungen zur Chemieolympiade hervorgegangen sind. Alles, was die AMS in der Schule und über ihre Grenzen hinaus bezüglich Naturwissenschaften, speziell Chemie, bekannt gemacht hat, kommt von der Chemieolympiade – ein guter Grund das Jahr der 40. ÖChO ein wenig zu feiern.

 

>> Erfolge des Schuljahres 2012/13